Blockade von Verbrenner-Aus für LKWs gefährdet Automobilstandort Europa

Michael Bloss, klimapolitischer Sprecher der Grünen im EU-Parlament, kommentiert die Blockade der abgeschlossenen EU-CO2-Flottenstandards für LKW und Busse („Verbrenner-Aus für LKW“):

Diese Blockade ist Gift für die deutsche Automobilwirtschaft. Den Herstellern wird die Planungssicherheit verweigert, die sie für ihre Modernisierung dringend brauchen. So wird der Automobilstandort Europa gefährdet.

Das Verhandlungsergebnis wird von den LKW-Herstellern unterstützt. Dass es dennoch von einer angeblichen “Wirtschaftspartei” blockiert wird, ist eine neue Stufe der industriepolitischen Orientierungslosigkeit.

Wenn nicht in den nächsten Tagen eine Einigung gefunden wird, kann die Gesetzgebung in dieser Legislaturperiode nicht mehr abgeschlossen werden. Damit werden die LKW-Hersteller im Rennen um die Mobilität der Zukunft um mindestens ein Jahr gegenüber der Konkurrenz aus China und den USA zurückgeworfen. Die Industrie darf nicht die Leittragende von diesem Hin und Her sein.

Michael Bloss, leading climate politician with the Greens in the EU-Parliament, comments on the blockade of the finalized EU CO2 fleet standards for trucks and buses:

This blockade spells trouble for the German automotive industry, depriving manufacturers of the much-needed stability crucial for their modernization efforts. Such uncertainty jeopardizes Europe's position in the automotive sector.

While truck manufacturers support the negotiation outcome, it's baffling that it remains stymied by a so-called "business party." This level of policy confusion is unprecedented.

Failure to reach an agreement in the coming days will stall legislative progress for at least a year, placing truck manufacturers behind competitors in China and the USA in the race toward future mobility. The industry can't afford to be stuck in the FDP’s policy ping-pong.

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