Aktionsplan Kreislaufwirtschaft bringt Schwung in den Grünen Deal

Der Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft bringt Schwung in den Europäischen Grünen Deal. Was heute als Abfall gilt, sind wichtige Rohstoffe für die Industrie der Zukunft. Die EU kann ihren Mehrwert zeigen und der absurden Schredder-Praxis bei zurückgesandter Kleidung einen Riegel vorschieben. Das ist gut für Umwelt und Klima und einen verantwortungsvollen Konsum.

Damit die europäische Wirtschaft zum Antriebsrad der Kreislaufwirtschaft werden kann, braucht es konkrete Ziele und einen gesetzlichen Rahmen. Die Bundesregierung muss jetzt nachziehen und die Kreislaufwirtschaft zum Wachstumsmotor machen.

Hintergrund

Der Kreislaufwirtschaft Aktionsplan verbindet und stärkt bestehende Elemente des 2015 erstmalig vorgestellten Aktionsplan der EU für die Kreislaufwirtschaft und umfasst Elemente zu Abfall und Verpackung, zu effizientem Produktdesign und den Rechten von Konsument*innen. Die erfolgreiche Ökodesign-Richtlinie, die die Energieeffizienz von Kühlschränken, Waschmaschinen und Co. in den letzten Jahren massiv verbessert hat, soll in Zukunft auch auf die Kriterien der Ressourcenschonung ausgeweitet werden und als Regelwerk auf weitere Produktkategorien angewandt werden. Bisher freiwillige Instrumente wie das EU EcoLabel und die Kriterien ökologischer öffentlicher Beschaffung sollen in der neuen EU Produktpolitik verbindlich verankert werden.

Den ganzen Themenhintergrund gibt es hier.

Pressekontakt

Herr Bloss steht für Interview oder Hintergrundgespräche gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an

Peter Jelinek
Referent Öffentlichkeitsarbeit und Presse
+49 176 6138 0222
peter.jelinek@europarl.europa.eu

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