Umverteilung von unten nach oben

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Reiches Abrissplan für die dezentrale Energiewende

Im heute bekannt gewordenen Arbeitsentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums für eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes plant Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche die Einspeisevergütung für Solaranlagen unter 25 Kilowatt ersatzlos zu streichen. Damit würde die gängige Größe von Dachanlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern ab 2027 keine Förderung mehr erhalten.

 

Michael Bloss (Klima- und Industriepolitischer Sprecher der Grünen im Europaparlament) kommentiert:

Katherina Reiche will den Bürgerinnen und Bürger ihre Solaranlage verbieten. Das ist die teuerste und dümmste Energiepolitik, die man sich ausdenken kann. Reiche agiert gegen die Mehrheit, gegen die Solarbranche und gegen 100.000 Handwerkerjobs.

Das muss Häuslebauer ärgern! Wer jetzt keine Solaranlage hat, bekommt keine mehr - das ist eine große Ungerechtigkeit!

Dieser EEG-Entwurf ist kein Reformpapier, sondern ein Abrissplan für die dezentrale Energiewende. Wer die Förderung für kleine Dachanlagen streicht, aber Großanlagen weiter fördert, betreibt Umverteilung von unten nach oben, mit dem Klimaschutz als Kollateralschaden."